Update! Emil und die Detektive!

Shownotes

Endlich wieder "Emil und die Detektive"! Das Theaterstück der Fünfer wurde zum zweiten Mal aufgeführt und Ariane Rehberg erzählt über die intensive Zeit im Stadttheater mit ihrem Team und den Schülerinnen und Schülern.

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00:00:04:

00:00:19: Wie fühlt es sich an, so einem großen Theater ein Stück aufzuführen?

00:00:24: Es ist groß und wenn man öfter hingeht, dann fühlt man sich auch wohl.

00:00:30: Also es ist aufregend weil man hat das noch nie aufgefehlt.

00:00:34: Man hat immer nur in den Proberäumen geprobt.

00:00:37: Stimmt, es ist wirklich sehr aufregent aber

00:00:40: man gewöhnt

00:00:42: sich schon langsam dran.

00:00:44: Dankeschön!

00:00:46: Hallöchen und herzlich willkommen zu unserem Schubert-Cast-Schlügeflüster!

00:00:50: Hier sind Frau Rehberg und Enno aus dem Ratsstudio.

00:00:52: Heute machen wir ein Interview zum Theaterstück der Fünftklässler mit dem Namen Emil & Die Detektive.

00:00:59: Let's go!

00:01:00: Wir haben ja auch Zuhörerinnen und Zuhöhre, die nicht vom Ratsgymnasium sind.

00:01:05: Wir hatten schon einmal eine Folge über Emil&DieDetektive.

00:01:09: aber können Sie noch einmal kurz skizzieren was überhaupt das für ein Projekt ist?

00:01:14: Ja klar, also das ist das Theaterstück.

00:01:16: Das seit sehr langer Zeit am Ratsgynasium mit allen fünf Klässern aufgeführt wird.

00:01:21: Das ist so die Einführung in unser Kulturkonzept und dass was die Schülerinnen und Schüler ein Jahr lang vorbereiten um dann am Ende des Schuljahres in einer ganzen Woche im Theater, im Stadteater Minden zu sein.

00:01:33: Und dort ihre Neigungsfächer tanzen, Coa-Mini Big Band und so weiter zu präsentieren.

00:01:39: Das machen wir immer so, dass dabei ein Theaterstück vorbereitet wird.

00:01:43: Dieses Mal war es zum zweiten Mal Emil und die Detektive.

00:01:46: Dürfen Sie schon sagen oder steht ihr fest welches theatrische Gysnesis ja wird?

00:01:51: Ja, es steht schon fest eigentlich aber es ist noch nicht ganz von oben abgesegnet.

00:01:57: Es wird aber dieses Mal dann um Ritter gehen, sonst Zaubern und auch da wieder Zusammenhalt.

00:02:05: Und das schaffen wenn man das ganze gemeinsam plant.

00:02:09: Gab es Situationen im Theater in denen spontan um improvisiert oder umgeplant werden musste?

00:02:14: Ja das gibt's ja eigentlich immer!

00:02:17: Wenn du mit hundertzwanzig Kindern eine Sache probst oder planst Kannste grundsätzlich davon ausgehen, dass etwas nicht funktioniert.

00:02:25: Natürlich müssen wir das vorher so gut durchdenken, dass da möglichst wenig jetzt ganz spontan gemacht werden muss und sind ja auch kein Impro-Theater.

00:02:32: aber die Schülerinnen und Schüler sind irgendwann dazu in der Lage alles aufzufangen.

00:02:38: einen Texthänger macht ihnen gar kein Problem mehr.

00:02:40: dann machen sie einfach weiter weil sie wissen ja wo sie hinwohlen.

00:02:43: Wenn was umfällt erschreckt sich noch nicht mal jemand, weil die ja genau wissen.

00:02:47: Ja wird schon daran sterb ich jetzt nicht und dann haben wir höchstens nochmal Dinge, die schon im Vorhinein der Aufführung auffallen.

00:02:55: also wenn die Techniker zum Beispiel sagen da steht etwas nicht in Licht oder müssen wir noch einmal was anders machen aber spontan improvisieren müssen wir eigentlich nie.

00:03:02: Wie anstrengend ist es mit rund ein hundertzwanzig Schülerinnen und Schülern und mehreren Lehrkräften eine ganze Theaterproduktion umzusetzen?

00:03:14: Also jetzt sind ja schon wieder ein paar Tage vergangen und irgendwann überwiegt ihr dann das, woran man sich erinnert.

00:03:20: Und das sind ja die schönen Sachen.

00:03:22: Wenn du mich das letzte Woche donnerstagabend gefragt hättest würde ich sagen, wenn du mir das jetzt fragst, da dich die Anstrengung immer lohnt ist das eigentlich eine schöne Anstregnung weil du ja am Ende etwas siehst was vielen Leuten Freude gebracht hat und dann ist die Woche gar nicht mehr so schlimm.

00:03:42: Natürlich ist das so, dass hundertzwanzig Kinder in einem geschlossenen Theater immer etwas merken finden oder eine neue lustige Idee haben was sie so machen könnten.

00:03:53: Und dann ist das manchmal schon ein bisschen anstrengend aber da haben wir Verständnis für dafür sind es ja noch klein und ich habe ja zum glück sieben weitere Kollegen und gemeinsam kriegen wir das dann schon hin.

00:04:05: So heißt es glaube ich auch sogar irgendwo in e-mail.

00:04:07: Ich hab immer noch Textstücke im

00:04:08: Kopf.

00:04:09: Wie haben Sie die Stimmung unter den Schülerinnen und Schülern wahrgenommen?

00:04:14: Das ist von Tag zu Tag anders zu beantworten.

00:04:17: Also am Montag war die Stimmung wuselig, alle wussten noch gar nicht so genau was das für ein Ort, was soll ich jetzt hier machen, wo gehöre ich hin, was muss ich hier tun...

00:04:27: Ich bin der

00:04:28: Ektif G-Rund!

00:04:29: Ich bin die Kassiererin!

00:04:31: Also ich bin Bauarbeiterchef Aheins!

00:04:33: Reporterin!

00:04:35: Also mit einer zugreisenden Frau Trude Jakob Detektiv mitten zwei.

00:04:40: Ich bin die Blumenverkäuferin, Detektive mitten drei!

00:04:44: Ich bin bei den Streichern.

00:04:49: Am Dienstag, wenn da die Stellproben sind für die einzelnen Bühnenbilder wird denen so grob klar, dass die Dinge, die sie ja alle einzeln geübt haben, die haben sich eigentlich nie zusammen erlebt in allen Gewergen tatsächlich einen Sinn ergeben.

00:05:01: und dann sind die sehr aufmerksam und gucken zu was das so genau gemacht wird.

00:05:04: und das ist eigentlich mit der schönste Tag, wenn die verstehen, ah, das sollte es also werden.

00:05:10: Und dann ist das am Mittwoch eine sehr leicht reizbare Stimmung, weil man ja schon den dritten Tag zusammen ist.

00:05:19: Bis dann am Donnerstag, dass Lampenfieber alles übernimmt.

00:05:21: Weil dann wissen die auch heute Abend, es ist soweit meine Eltern kommen, alle sind da und gucken mir zu.

00:05:27: Dann sind sie hebelig aufgeregt aber auch wieder richtig fröhlich!

00:05:31: Wenn du eine Superkraft auf der Bühne hättest, welche wäre das?

00:05:35: Nicht nervös sein, denn das bin ich manchmal...

00:05:39: Und der Freitag ist dann normalerweise der Tag, wo man eigentlich schon durchhängt und eigentlich dringend ein Wochenende braucht.

00:05:44: Aber ja noch mal die Grundschüler kommen.

00:05:46: Normalerweise ist dann müde angesagt aber dieses Jahr haben sie einfach gnadenlos fröhlich durchgezogen also war das da auch nochmal eine stimmungsreiche Aufführung.

00:05:57: Haben sich die Kinder ihrer Meinung nach im Laufe der Woche verändert oder weiterentwickelt?

00:06:03: Ja auf jeden Fall!

00:06:04: Also müssen ja erst mal damit leben, dass sie jetzt plötzlich vor allen andern performen müssen.

00:06:09: Also nicht mehr nur in ihrer Minibig Band hier vorne im geschlossenen Raum spielen sondern das auch alle zuhören.

00:06:15: also viele von denen sind schon mit Musikinstrument aufgetreten aber sind das nicht gewöhnt und dann werden die immer größer also selbstbewusster wachsen teilweise wirklich über sich hinaus.

00:06:28: ich habe so oft gesagt ein bisschen lauter reden und an dem Abend schaffen es in der Regel auch die leisesten, lauter zu werden.

00:06:35: Weil sie einfach stolzen auf das was Sie machen also... Die Stimmung war dann am Ende einfach gut.

00:06:42: Welche Rolle spielt die Zusammenarbeit im Lehrer-Team für das Gelingen des Projekts?

00:06:47: Eine riesengroße!

00:06:48: Also mein großes Ziel ist ja eigentlich auch da dass ich nicht nur sage so machen wir das jetzt sondern dass alle sagen so könnte man das machen aber so klappt es nicht können wir nicht so oder so.

00:06:59: Man muss sich das so vorstellen.

00:07:00: Ich habe dieses Script dann irgendwann so wie ich mir das vorstelle Und dann sage ich, an der Stelle müsste getanzt werden.

00:07:06: Ja und dann beginnt Frau Rempel in den letzten drei Jahren einfach mal so ein Tanz sich zu überlegen und den tanzt die dann zeigt mir denen und ich sag super machen wir so.

00:07:15: Ich sag dann Herrn Tenbeak mach mal da irgendwie da musste Akrobatik Dann macht

00:07:21: er das.

00:07:22: Ähm...ich mache mit den Flausticks fast bin auf einer

00:07:24: Rolle

00:07:26: und mach was mit dem Hut!

00:07:28: Ich jubliere mit Tüchern

00:07:29: und helfe bei einer Pyramide mit Danke schön.

00:07:33: Und bei dir?

00:07:35: Ich tourne, mache Ratschlag und Handstand.

00:07:39: Ich mach Handstand

00:07:42: auf so einem

00:07:43: Wackelbrett.

00:07:44: Und ich bin ganz oben auf der Pyramide

00:07:49: und hab Text.

00:07:51: Dass jedes einzelne Gewerks so seine Aufgabe kann und auch machen soll ist ja die erste Form der Zusammenarbeit.

00:07:56: Ich kann mich auf alle super gut verlassen.

00:07:59: Dann macht das auch Spaß.

00:08:01: Natürlich müssen wir das da auch können und tun.

00:08:04: Was ist eure Aufgabe bei diesem Theaterstück?

00:08:07: Beim Theaterstuck machen wir direkt Visiten, stellen sie hin... ...und bauen sie wieder ab.

00:08:13: Das ist unsere Aufgabe hier!

00:08:15: Wie sieht deine Probe aus?

00:08:16: Also wir müssen uns am Anfang immer so einsingen.. ..und dann irgendwann halt die Lieder zu lernen.. ..dann manche

00:08:26: singen dann

00:08:27: halt auch in Solo wenn die möchten Und dann wird das auch bei der Aufführung.

00:08:36: Dann wird halt so geguckt, welches Sodor für welche Stelle am besten

00:08:40: ist.".

00:08:42: In diesem Jahr gab es auch Acrobatik als neues Neigungsfach im Projekt.

00:08:46: Hat das gut funktioniert?

00:08:48: Ja!

00:08:48: Das war richtig toll – also heißt Bewegungskünste des Neigunswachs für alle die's mal wählen wollen und Das hat noch mal eine ganz andere Farbe reingebracht.

00:08:56: Also wirklich im wörtlichen Sinne, die Kinder hatten tolle bunte Sachen dabei, die ihm Licht einfach spitzenmäßig aussahen.

00:09:02: Frau Helms, die immer die Fotos machte, hat gesagt, das Licht war super!

00:09:05: Das sind tolle Fotos geworden.

00:09:06: also erst einmal waren sie mit dieser Farbe wirklich ganz weit vorne und dann ist es nochmal was ganz anderes, was nochmal auch für die Kinder etwas ist, die jetzt vielleicht nicht tanzen wollen aber trotzdem Sportgut finden wo Sie dann auch nochmal was wählen konnten was jetzt nicht primär so ... Uralten kulturellen Künste sind, wie Musik und wie vielleicht Gesang.

00:09:27: Und das war einfach eine richtig tolle Idee, dass mit

00:09:30: aufzunehmen.".

00:09:32: Das Stück E-Mail und die Delektive wurde bereits im letzten Jahr aufgeführt – was war dieses Mal anders?

00:09:38: Ein Wermutstropfen war eindeutig, dass der Herr gut in Pension ist, was nicht heißt, dass Herr Winkelhake lieben groß an der Stelle das nicht supergut gemacht hätte.

00:09:48: Aber es war einfach anders und das ist auch eine Sache an die man sich dann gewöhnen muss, wenn man mit neun Leuten zusammen arbeitet.

00:09:58: Und sonst war eigentlich alles so wie das jetzt und die zwei Jahre davor auch

00:10:03: wahr.

00:10:05: Gibt es eine Szene oder ein Moment aus dem Theaterstück den Ihnen besonders in Erinnerung bleiben wird?

00:10:13: Ja nicht nur Szenen also sind ja vor allen Dingen die Lieder.

00:10:16: Herr Gut hat ja dieses unfassbare Talent Sachen zu schreiben, die man dann auch noch sehr lange mit sich führt im Kopf.

00:10:24: Man singt und singen und summt und so ... Und das war noch ganz lange an dem Wochenende in meinem Kopf der Rhythmus der Klang von verschiedenen Liedern.

00:10:34: Von den Szenen sind es immer Momente, die mir Gänsehaut verursachen.

00:10:38: Das ist immer wieder der Ruf Parole Emil, der mir in diesen beiden Jahren persönlich am meisten gebracht hat.

00:10:44: oder wenn die Kinder beim Singen Hände zur Herzenform und hochhalten, da geht mir das Herz auch auf.

00:10:50: Oder wenn ich weiß, es kommt eine Szene, die war immer schwierig ... Die kriegen's dann jetzt hin?

00:10:57: Das sind die Momente, die richtig toll sind.

00:11:00: Wie haben Sie die Atmosphäre direkt vor der Aufführung erlebt?

00:11:04: Ja wow!

00:11:05: Da kann man nicht stottern, so war's bei den Kindern.

00:11:11: Superaufgeregt aber auch superkonzentriert Eine Mischung aus allem.

00:11:16: Da fällt jemand um, da fällt etwas um.

00:11:19: Da ist richtig was los bis dann tatsächlich totale stille Heil herrscht wenn es anfängt.

00:11:25: Es ist wirklich genauso wie man sich das vorstellt ein richtiges Theaterfeeling und unfassbar aufgeregt.

00:11:33: Was glauben Sie haben die Schülerinnen und Schüler aus dieser Woche mitgenommen?

00:11:38: Ich hoffe, dass sie jahrgangsübergreifend Leute kennengelernt haben.

00:11:42: Die finden sich nett, weil die in der Lebensfläche gemischt sind.

00:11:45: Das wäre mir wichtig, wenn man schaut, wer noch an der Schule ist.

00:11:51: Selbstvertrauen geht auf und ich performe einfach jetzt mal.

00:11:57: Den Schülern vom Rats kannst du oft, egal wo du bist, ein Mikro in die Hand drücken.

00:12:01: Und die fangen spontan an zu moderieren oder sie singen was oder erzählen was.

00:12:06: Und das, glaube ich, kommt auch ein Stück weit von dieser Theateraufführung.

00:12:11: Dann, dass sie sich einfach eine Woche mal aus dem Schulbetrieb rausnehmen und auch merken man, ich kann was?

00:12:19: Das ist mal Nebenvokabeln und Mathe und so etwas, was ich vielleicht fürs Leben gut kann und was ich auch gebrauchen

00:12:26: kann.".

00:12:27: Wie fühlt man sich nach einer so intensiven Woche wenn schließlich alles vorbei ist?

00:12:32: irgendwie leer.

00:12:34: Also ich vermisse so ein bisschen die Leute um mich herum, wenn ich da wieder alleine vor den Kindern stehe und unterrichte.

00:12:41: aber ich weiß ja es kommt nächstes Jahr wieder was Neues.

00:12:44: Gibt es etwas dass sie aus dieser Theaterwoche persönlich

00:12:48: mitnehmen?

00:12:50: Ja!

00:12:50: Ich kann was.

00:12:51: das ist ja genauso wie für die Kinder.

00:12:53: Das ist ja nicht, als ich das gelernt hätte oder dass ich jetzt irgendwie genau deswegen Deutsch studiert hätte oder so.

00:13:00: Aber ich habe gemerkt Das, was wir da gemacht haben ist zu einem guten Ergebnis gekommen und da hab ich halt mal einen Teil dran gehabt.

00:13:06: Und das ist auch für mich einfach

00:13:07: schön!

00:13:08: Wenn Sie die Woche in drei Worten beschreiben müssten... welche wären das?

00:13:13: Parole, Trubel, Heiterkeit….

00:13:19: Das war's für heute – wir hoffen es hat euch gefallen.

00:13:21: Um nichts weiteres zu verpassen, schau doch gerne auf unserem Instagram-Account unter ratsunterstrichschwügelflüster vorbei.

00:13:28: Lasst auch gerne eine Bewertung da.

00:13:30: Ciaoi!

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