Mit dem Diffkurs MINT zur Juniorakadamie, Sabthavi?
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir über den Differenzierungskurs MINT. Sabthavi erklärt, warum ihr dieses Fach besonders viel Spaß macht und was die Schülerinnen und Schüler dort alles lernen und ausprobieren. Außerdem berichtet sie von ihren Erfahrungen im Kurs und erzählt, warum sie sich für die Teilnahme an der Juniorakademie beworben hat.
Moderation: Enno Braun | Gast: Sabthavi Sugumar | Aufnahmeleitung: Dana Diedering | Schnitt: Enno Ortmann | Audiodesign und Produktion: Christian Thiemig
Musik: Jan Acam | Coverdesign: Nisa Kaplan
https://instagram.com/rats_schulgefluester https://www.ratsgymnasium.de
Transkript anzeigen
00:00:04: Schulgeflüster,
00:00:13: Kast des Ratsgymnasiums Menden.
00:00:18: Hallöchen und herzlich willkommen zu unserem Schubart-Kast-Schulgeflüster!
00:00:22: Hier sind Saptavi und Enno aus dem Radstudio.
00:00:25: Heute machen wir ein Interview.
00:00:27: Let's
00:00:28: go!
00:00:30: Seit vielen Jahren gibt es am Rads das Fach DiffMint.
00:00:34: Was genau steckt eigentlich hinter diesem Fach?
00:00:36: Also Minn steht für Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.
00:00:42: Das sind alles Bereiche im Mint und ich habe es auch gewählt, weil ich sehr interessiert bin.
00:00:50: Also ich hab Lust auf Experimente und allgemeine Naturwissenschaften.
00:00:54: Von daher habe ich das auch gewählt!
00:00:57: Was gefällt dir besonders an dem Fach?
00:01:00: Also ich persönlich liebe Naturwissenschaften und im Mintbereich bietet sich diese Naturwissen nach an Und ich mag es auch allgemein viel zu experimentieren, eigenständig zu arbeiten.
00:01:18: Was unterscheidet DivMint vom normalen Unterricht?
00:01:21: Also im DivMind arbeitet man mehr selbständig.
00:01:26: Man hat mehrere Projekte die bewertet werden wie Klassenarbeiten.
00:01:33: Euer großes Thema zum Beginn des Schuljahres war die Herstellung von Seife!
00:01:37: Wie kam es zu diesem Projekt?
00:01:40: Also wir haben schon im September angefangen die Kosten zu recherchieren und die Aufgaben zu verteilen.
00:01:45: Wir haben sogar Technik- und Chemie damit verbunden, mit der Software Tinkercut haben wir am Computer eigene Stempel entworfen und sie dann mit dem drei D Drucker ausgedruckt.
00:01:57: auch Mathe war wichtig!
00:01:58: Wir mussten das Volumen der recht erkegen Förmchen berechnen, damit wir genau wussten wie viel Öl und Lauge wir brauchen.
00:02:06: Mit einem Seifenrechner haben wir dann das Rezept für Öle, wie Olivenöl oder Rizinosöl erstellt.
00:02:13: Ihr musstet ja auch auf die Kosten achten!
00:02:15: War das manchmal auch schwierig?
00:02:18: Ja also wir haben.
00:02:20: dadurch dass es mehrere Gruppen war gab es auch mehrere Kosten.
00:02:25: von daher mussten wir das alles berechnen und genau gucken welchen kosten welcher Gruppe gehört.
00:02:33: Ein Teil des Unterrichts stand über Chimeraum statt.
00:02:35: Warum war das notwendig?
00:02:38: Wir haben mit Laugen gearbeitet, die ätzend sind.
00:02:41: Deswegen mussten wir im Chimiraum vorsichtig sein.
00:02:44: Unter anderem mussten auch Schutzkleidung tragen.
00:02:48: und was für Schutzkleiderung?
00:02:51: Also wir hatten Schutzkleiders in Form von Kittel.
00:02:55: Wir mussten Schurzbrillen anziehen und die Haare mussten bedeckt sein.
00:03:01: Wie sah dann der große Seifentag genau aus?
00:03:05: Am Tag der offenen Tür durften wir unsere fertig gestellten Seifen verkaufen bzw.
00:03:10: verschenken und dafür hatten wir, wir waren in drei Gruppen und jede Gruppe hatte seinen eigenen Stand.
00:03:19: da haben wir dann unsere Seifen verschenkt.
00:03:22: Warum konnte ihr das Projekt nicht einfach in einer normalen Doppelstunde durchführen?
00:03:27: Also Seifen erstellen ist relativ umfangreich.
00:03:30: es dauert mehrere Wochen bis die Seife auch reift und hart wird.
00:03:36: Was hat dir an dem Tag besonders Spaß gemacht?
00:03:39: Ich finde es cool, wie viele kleine Kinder vorbeigekommen sind und sich die Seifen angeguckt haben.
00:03:46: Außerdem haben sich auch viele dafür interessiert, wie wir genau die Seifel produziert haben also wie die Herstellung aussah und wie lange es gedauert hat.
00:03:57: Genau!
00:03:59: Gab es Dinge, die schwieriger waren als gedacht?
00:04:03: Nein, eigentlich nicht.
00:04:05: Wir waren ja in Gruppen und deswegen konnten wir das zusammen ganz gut machen.
00:04:09: Nach dem Sieben war die Seife noch nicht fertig.
00:04:12: Was musste dann noch gemacht werden?
00:04:14: Danach mussten wir den Seifenbleiben in Form gießen und dann isolieren Und dann mussten wie die Seifen ruhen lassen damit sie ausreifen.
00:04:28: Wie haben die Besucher auf eure selbstgemachten Seifen reagiert?
00:04:33: Viele fanden die Gerüche sehr gut, da wir Lavende und verschiedene Öle wie Riesnussöl, Olivenöl usw.
00:04:44: benutzt haben.
00:04:46: Außerdem waren sie begeistert, dass in der Schule allgemein gemacht
00:04:51: haben,
00:04:51: weil das ja nicht so oft vorkommt.
00:04:56: Was macht dann eigentlich außer solchen Projekten noch ein Diffment?
00:05:00: Momentan haben wir einen Technik-Webbewerb.
00:05:04: Dort ist es Ziel, einen Amphibienfahrzeug zu produzieren.
00:05:08: Also ein Fahrzeug, das sowohl schwimmen kann als auch fahren kann.
00:05:12: Am Ende soll das Fahrzeug ein Parkour laufen und dies wird dann dem Webbewerb durchgeschaut.
00:05:21: Ihr habt doch an einer Forschungszeitwoche teilgenommen!
00:05:24: Was habt ihr dort gemacht?
00:05:25: Wir haben mit dem sogenannten Bob-Dreiger gearbeitet.
00:05:28: Es ist ein kleiner programmierbarer Roboter, der wie ein kleines Männchen aussieht.
00:05:32: Aber bevor er überhaupt etwas machen konnte mussten wir ihn zusammen löten.
00:05:36: Löten bedeutet das man mit einem heißen Lötkolben und Lötzin elektronische Bauteile auf einer Platine befestigt.
00:05:43: Da muss man sehr genau arbeiten damit die Verbindungen auch leiten.
00:05:47: Dann haben wir programmiert Und das konnten wir mithilfe einer Internetseite machen.
00:05:52: Apropos Löden Wie schwierig war das?
00:05:56: Also beim ersten Mal ist es natürlich schon schwierig, aber mit der Zeit und durch das Üben vieles dann viel leichter.
00:06:05: Wie wurden die Roboter anschließend programmiert?
00:06:09: Wir hatten eine Internetseite auf den wir dann praktisch Programmiersprache verwenden durften und dies haben wir dann angewendet das Programm praktisch laufen lassen und so konnte dann zum Beispiel die Augen des Männchens leuchten oder er konnte durch Bewegungen eben reagieren.
00:06:34: Was hat dir bei diesem Projekt besonders gefallen?
00:06:38: Ich fand es cool, dass Zusammenlöten tatsächlich mir das relativ Spaß gemacht ja genau und präzise zu arbeiten und handwerklich auch.
00:06:50: Du möchtest dich bei einer Junior Akademie bewerben, wie bist du auf diese Idee gekommen?
00:06:55: Also ich wurde angesprochen von einem Lehrer bzw.
00:06:59: seiner Lehrerin und darauf aufmerksam gemacht.
00:07:02: Daraufhin habe ich mir die Kurs angeguckt, die angeboten wurden und die Nanotechnologie hat mir sehr gut gefallen.
00:07:09: Was ist die Juniorakademie eigentlich?
00:07:11: Die Juniorakademie ist ein Ort, an dem es viele Kurse gibt und man kann sich für eins der Kurse eben bewerben.
00:07:21: Und dann kann man dort in den Sommerferien für zehn Tage dorthin gehen und dort über verschiedene Sachen komplexe Strukturen usw.
00:07:33: lernen.
00:07:34: Welches Themengebiet Was interessiert dich daran besonders?
00:07:43: Die Nanotechnologie ist eine Wissenschaft, die sich mit Strukturen im extrem kleinen Maßstab beschäftigt.
00:07:56: Sie ermöglicht es Materialien auf Atomarra oder Molekularebene zu verändern und ihnen dadurch ganz neue Eigenschaften zu geben.
00:08:05: Und mich interessiert das sehr, also deswegen habe ich mich auch für dieses Themengebiet
00:08:10: beworben.".
00:08:10: Wie läuft eigentlich so ein Bewerbungsprozess ab?
00:08:16: empfehlen und einen Empfehlungsschreiben für dich verfassen.
00:08:20: Und der Akademie eben auf dich aufmerksam machen, und daraufhin musst du dich registrieren Anmelden.
00:08:29: auf einer Website kannst du dann deine Bewerbungsunterlagen abschicken und dann hoffen, dass du angenommen wirst.
00:08:35: Glaubst du das dir diff mint bei der Bewerbung helfen kann?
00:08:39: Ja sehr also.
00:08:40: die Nanotechnologie ist ja im Bereich der Naturwissenschaften und Mint umfasst sich auch mit Naturwissen schaften.
00:08:49: deswegen hat es ja auch einen Zusammenhang.
00:08:52: Deswegen finde ich schon, dass das gut zusammenpasst.
00:08:55: Würdest du DFMint anderen Schülerinnen und Schülern empfehlen?
00:08:59: Ja, sehr.
00:09:00: Gerade wenn man sich für Naturwissenschaften Technik IT oder auch Medizin studieren möchte also so allgemein in diesen Bereichen Interesse hat dann auf jeden Fall
00:09:13: hast Du später vor ein Job in der Richtung Mint zu machen.
00:09:16: Und was nimmst Du für spätere Leben mit?
00:09:19: ja Auf jeden fall ich möchte medizin studien Ich Möchte Herz Chirurgen werden Und da finde ich schon, dass es sehr cool ist wenn ich jetzt schon mich mit Naturwissenschaften und so weiter beschäftige.
00:09:34: Deswegen finde ich das schon sehr sinnvoll, dass ich jetzt im Diffment bin.
00:09:41: Mir hat es am meisten Spaß gemacht die Seife herzustellen, da es sehr Spaß gemacht hat in den Gruppen dann viel zusammen zu produzieren usw..
00:09:55: Das war's auch schon für heute.
00:09:56: Wir hoffen es hat euch gefallen!
00:09:57: Um nichts weiteres zu verpassen, schau doch gerne auf unserem Instagram-Account unter rats Unterstrich-Sprügelflüsse vorbei.
00:10:04: Lasst auch gerne eine Bewertung da.
00:10:06: Ciao!
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