Gesundheit an unserer Schule - Ausgezeichnet!

Shownotes

In dieser Folge steht die Gesundheit von allen in der Schule im Vordergrund. Enno spricht mit Herrn Dr. Adam über das Projekt „Gesunde Schulen im Mühlenkreis“. Auch dieses Jahr wurden wieder viele Schulen ausgezeichnet – und wir sind mit dabei! Und noch ein kleines Highlight: Ein Zusammenschnitt dieser Folge wird bei der Preisverleihung präsentiert.

Moderation: Enno Braun | Gast: Herr Dr. Christian Adam | Aufnahmeleitung: Dana Diedering | Schnitt: Enno Ortmann | Audiodesign und Produktion: Christian Thiemig

Musik: Jan Acam | Coverdesign: Nisa Kaplan

https://instagram.com/rats_schulgefluester

https://www.ratsgymnasium.de

Transkript anzeigen

00:00:04:

00:00:19: Also für mich sieht eine gesunde Schule so aus, dass wir gesundes aber leckeres Essen haben.

00:00:25: Für mich sieht ne gesunde Schule so aus das wir genug Sportaktivitäten haben die wir nutzen können.

00:00:32: Hallöchen und herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Schuhpodcasts Schulgeflüster.

00:00:38: Hier im Studio haben wir einen Gast und zwar Dr.

00:00:41: Christian Adam, der Projektkoordinator des Projekts gesunde Schulen in Mühlenkreis.

00:00:46: Let's go!

00:00:48: Können Sie kurz erklären was hinter dem Projekt Gesundeschule im Müllenkreis steckt?

00:00:53: Ja gerne das Projekt ist ein Gesundheitsprogramm des Kreises mit Lübecke.

00:00:57: begonnen wurde mit den Projekten nach intensiver Vorplanung im Schuljahr.

00:01:07: Ziel des Projekts ist es, Gesundheit fest in den Schulalltag zu verankern durch Ernährung Bewegung und Prävention.

00:01:16: Schülerinnen sollen dabei an eine gesunde Lebensweise herangeführt werden – durch Theorie und Praxis also zum Beispiel durch Zubereiten eines gesunden Frühstücks, die Durchführungen von Bewegungsangeboten.

00:01:32: Und die Schulen werden dabei fachlich unterstützt und können verschiedene Bausteine umsetzen.

00:01:38: Also etwa gesundes Frühstück, Bewegung und Fitness, Suchtprävention, gesunde Schulchiosk.

00:01:44: Das Projekt verbindet damit insgesamt, kann man sagen Ansätze der Verhaltens- und Verhältnisprävenzion also Verhaltungspräventon zielt darauf ab das Gesundheitsverhalten durch Bildung Motivation mehr Eigenverantwortung zu verbessern.

00:02:02: Verhältnisprävention zielt ab auf die Gestaltung von Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Schule.

00:02:09: Zum Beispiel durch die Verbesserung des Angebotes, von Schulkiosken und Schulkantinen...

00:02:16: Für mich sieht eine gesunde Schule so aus, dass es viel Sportaktivitäten gibt und gesunde Alternativen im Mensa.

00:02:23: Danke schön!

00:02:24: Warum ist es gerade für Schülerinnen und Schüler zwischen zwölf und sechzehn Jahren wichtig sich mit Gesundheit zu beschäftigen?

00:02:33: Gerade im Alter zwischen zwölf und sechzehn Jahren ist Gesundheitsförderung besonders wichtig.

00:02:38: Das ist richtig!

00:02:40: In dieser Lebensphase werden ganz entscheidende Weichen für das spätere Gesundheitsverhalten gestellt.

00:02:45: Mehrere Faktoren spielen dabei eine ganz besondere Rolle, die Ernährung wird selbstständiger, dass Bewegungsverhalten verändert sich.

00:02:53: es gibt häufig weniger Sport mehr Zeit am Handy mehr Zeit auf dem Computer Es gibt erste Kontakte mit Alkohol, Nikotin oder anderen Risiken.

00:03:04: Auf der einen Seite ist die Phase zwischen zwölf und sechzehn da verbunden mit einem stärkeren körperlichen Wachstum, hormonellen Veränderungen emotionaler und sozialer Neuorientierung und auf der anderen Seite entstehen aber dabei auch neue Herausforderungen.

00:03:20: Stress- und Leistungsdruck nehmen zu in der Schule Unsicherheiten mit dem eigenen Körperbild steigende Belastungen, auch psychischer Art.

00:03:29: Bewältigung von Konflikten in sozialen Umfeld.

00:03:34: Das spielt eine Rolle und Gesundheitsförderung soll Jugendliche dabei unterstützen sich selbst zu stärken und auf ihren eigenen Körper zu schauen.

00:03:42: unsere Projektinhalte der gesunden Schule sind dafür gute Bausteine.

00:03:48: Schule ist darüber hinaus immer ein idealer Ort für uns um alle zu erreichen also allen Schülerinnen und gesunde Verhaltensweisen früh zu fördern.

00:03:59: Und Gesundheit wirkt sich für euch Schülerinnen und Schüler unmittelbar auf den schuldigen Erfolg aus, es verbessert Konzentrationen und Leistungen.

00:04:09: Für mich ist erst mal eine ganzheitliche Gesundheit wichtig und das heißt sowohl die psychische als auch die körperliche Und für eine Schule, die auf eine körperliche Gesundheit achtet.

00:04:23: Da wären für mich auf jeden Fall eine gesunde Ernährung ganz wichtig.

00:04:27: und neben dieser gesunden Ernährungsmeine wir sind heute beim Thema Bauchgefühl hier wo du mich interviewst und natürlich sprechen wir da in erster Linie ums Essen aber es geht auch um ganz viel Sport und eine ausgeglichene körperliche Betätigung, also ein gesunder Körper durch Nahrungaufnahmen und körperlicher Betätigungen.

00:04:48: Und dann aber auch doch diese psychische Gesundheit.

00:04:50: und dazu gehört Wohlbefinden dass man Dinge tun kann die zu deiner Persönlichkeit passen das man wenn man Schwierigkeiten hat Menschen um einen hat und Strukturen hat an die man sich wenden kann die einem weiterhelfen wenn man psychisch Daunes, Fertiges oder auch vielleicht sogar Krankes.

00:05:16: Und wie ist diese Idee zu dem Projekt eigentlich entstanden?

00:05:20: Die Idee zum Projekt entstand bereits im Jahr two-tausend sechs nach der Durchdurchführung eines Jugendgesundheitstage in der Minnakampale an der Veranstaltung damals waren über fünf tausend Besucherinnen dabei.

00:05:35: Da hatten sich auch viele Schulen aus dem Kreisgebiet beteiligt und ihre Projekte jeweils mit Gesundheitsbezug vorgestellt.

00:05:45: Themen waren dabei insbesondere Übergewicht, Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung, psychische Belastungen, zunehmender Leistungsdruck – alle Lehrkräfte und professionell Beteiligte waren sich damals einig.

00:06:01: kann man eigentlich so nicht stehen lassen mit einer einzigen Veranstaltung.

00:06:05: Hauptziel war, Gesundheitsförderung dann zu einem festen Bestandteil im Schulprogramm werden zu lassen und ein langfristig angelegtes Projekt zu starten.

00:06:15: Ich hatte dann im Nachgang zum Jugendgesundheitstag eine Projektgruppe zusammengetrommelt und los ging die Planung des Projekts mit.

00:06:23: dabei waren von Anfang an – die AuKran Not West, die BKK Militer HMR die IKK-Klassik, also diese Krankenkassen.

00:06:32: Die Sparkasse Minn-Lübecke, die Beratungsstelle für Suchtkranke des Diakonischen Wegs Minnen unsere Drogenberatung und Vertreterinnen der Schulen.

00:06:43: später kam dann auch der Kreisportbund hinzu.

00:06:47: im ersten Jahr des Projekts was wir begonnen haben im Schuljahr sieben-zwei-tausend acht waren schon elf Schulen beteiligt.

00:06:56: Später folgte dann die Entwicklung eines eigenen Logos, das von Schülerinnen für das Projekt selbst entwickelt wurde.

00:07:04: Das waren Schülerinnen des Leo-Sympha Berufskollegs in Minden und heute stehen wir bei insgesamt twenty-six Schulen aus dem Kreisgebiet, die sich regelmäßig an den Projekt beteiligen.

00:07:16: Sie haben gerade eine Partnerarbeit erwähnt zum Beispiel mit Krankenkassen und dem Kreissportbund.

00:07:23: Warum ist die Zusammenarbeit dabei so wichtig?

00:07:27: Die Zusammenarbeit mit unserem Partnern ist ein zentraler Erfolgsfaktor unseres Projekts.

00:07:32: Von den Krankenkassen werden die Ernährungsberaterinnen und Jettas-Dientinnen finanziert, die die Projekte in den Schulen umsetzen.

00:07:41: Auch die Sparkasse setzt sich für die Umsetzung eines Projektbausteins ein.

00:07:46: Die Beratungsstelle Versuchtkranke unsere Drogenberatung und der Kreis Sportbund finanzieren über die Bereitstellung von Personal weitere Projektbausteine.

00:07:56: Jeder hat dabei seine eigenen Stärken.

00:07:57: Krankenkassenberatungsstelle für Suchtkranke, unsere Drogenberatungstelle bringen Fachwissen zur Prävention ein Materialien werden mitgebracht es wird finanziell unterstützt.

00:08:08: der Kreis Sportbund unterstützt mit Bewegungsangeboten Übungsleitungen und sportpedagogischer Kompetenz.

00:08:17: das Gesundheitsamt also meine Stelle sorgt für Koordination und Nachhaltigkeit.

00:08:22: Die Sparkasse ist ein verlässlicher Partner, wenn der ganzen Projektphase und Schulen kennen den Alltag der Schülerinnen und können Maßnahmen langfristig verankern.

00:08:33: Durch diese Kombination insgesamt ist da ein Projekt entstanden das Ernährung Bewegung und psychische Gesundheit und Prävention miteinander verbindet Und insgesamt ein starkes Netzwerk für Jugendgesundheit.

00:08:44: Es ist damit entstanden

00:08:47: Wie läuft ein Gesundheitsprojekt?

00:08:50: An einer Schule konkret ab.

00:08:53: Was passiert deinem Unterricht oder dem Schulleitag?

00:08:57: Ein Projekt im Rahmen der gesunden Schulen im Mühlenkreis ist bewusst praxisnah, alltagsorientiert und langfristig angelegt.

00:09:05: Es geht dabei nicht um einzelne Aktionstage sondern darum gesundheitsim Alltag erlebbar zu machen.

00:09:11: Nach den Sommerferien startet immer die Bewerbungsphase der Schulen für das Projekt.

00:09:16: Schulen können dann angeben, welchen konkreten Projektbaustein sie in welcher Schulklasse umsetzen müssen möchten – also gesundes Frühstück.

00:09:27: Dann werden wir ein Projekt lecker leicht, Fitness-Denkleistung natürlich erleben ist ein Projektbaustein.

00:09:33: Bewegung begeistert ist der Projektbaustein des Kreis Sportbundes.

00:09:37: Suchtprävention und gesunde Schulkiosk.

00:09:41: Zu Beginn gibt es dann ein Gespräch mit Schulleitung und verantwortlichen Lehrkräften.

00:09:47: Und die Projektinhalte werden von unseren Ernährungsberaterinnen vorbereitet und in der Schule umgesetzt, das sind die ErnährungsberaterInnen Sabine Roth, Heike Hachmeister und Larissa Bramkamp, Marajke Ede und Jessica Hallas von der Drogenberatung die das Thema Suchtprävention umsetzen und Annalena Prümer vom Kreis Sportbund, die in den Schulen für Bewegung sorgt.

00:10:13: Genauso wie Marc Johenken von der AUK.

00:10:17: Mit dem Projekt des Kreis-Sportbundes zum Beispiel sollen Schülerinnen den Spaß an der Bewegung erfahren?

00:10:23: Sie lernen gemeinsam mit Lehrerinnen Übungen zum Stressabbau und zur besseren Konzentrationsfähigkeit kennen.

00:10:30: Und dann geht es insbesondere um die Vermittlung von Freude an der Bewegung in diesem Projekt und auch darum, für die Vereinstätigkeit zu werben und Schülerinnen Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements aufzuzeigen.

00:10:44: Es werden Kontakte zu Vereinen hergestellt bzw vorhanden Vereinskontakte genutzt.

00:10:51: Und es werden Lehrerinnen angesprochen, die bereits im Verein aktiv sind und sich dafür einsetzen, SchülerInnen in Vereinen auch zu integrieren.

00:11:00: Das Beispiel gesunden Frühstück ist ein anderes Beispiel.

00:11:03: Hier geht es um das gemeinsame Zubereiten eines gesundenen Frühstücks Um die Ernährungspyramide Um die Analyse von Lebensmittelverpackungen Im Unterricht Die Diskussion über Zucker Energy Drinks Fast Food.

00:11:18: Und zu Beginn dann eines Kalenderjahres frage ich an den Schulen selber nach, wie die Projektinhalte laufen was gut läuft und was verbessert werden kann.

00:11:29: Und auch welche Schulen etwas aus ihren Projekten im Rahmen unserer Auszeichnisveranstaltung im Mai präsentieren möchten.

00:11:37: Welche Rolle spielen Lehrkräfte oder Schulsozialarbeiterinnen und Arbeiter bei der Umsetzung?

00:11:44: Insbesondere die für Gesundheitsförderung, verantwortlichen Lehrkräfte sowie Sozialarbeiterinnen spielen im Rahmen unseres Projektes eine Schlüsselrolle.

00:11:53: Gerade wenn es die langfristige Projektumsetzung angeht.

00:11:58: sie sind diejenigen die Gesundheitsfördern in den Schulalltag konkret lebendig machen und dort dauerhaft verankern.

00:12:05: Wichtig ist dass mir alle gesunden Schulen im Mühenkreis einer möglichst zwei Lehrkräfter als Ansprechpartnerinnen für das Thema Gesundheitsförderung benennen.

00:12:15: Bei euch im Ratsgymnasium Minden sind das Martina Bima und Raphaela Fiedler, diese sind mit unserem Projekt vertraut und sorgen dafür dass nach dem Rückzug unserer ErnährungsberaterInnen die ja immer nur in einzelnen Klassen aktiv sind, die Projektinhalte dann weiter in den Unterricht integriert werden können sodass auch weitere Klassen davon profitieren.

00:12:40: Für mich sieht eine gesunde Schule aus, wenn es gesundes Essen gibt und

00:12:44: Trinkstation

00:12:45: wo man sein Trinken aufhören kann.

00:12:48: Ein Schwerpunkt ist gesunde Ernährung.

00:12:50: Was können Schulen konkret tun damit Schülerinnen und Schüler gesünder essen?

00:12:56: Schulen haben ganz viele Möglichkeiten gesunder Ernährungen konkret und Alltagstar zu fördern.

00:13:01: Entscheidend ist dass SchülerInnen nicht nur informiert werden sondern gesunde Ernehrung auch praktisch erlebt.

00:13:08: Wir Schulen können zum Beispiel gemeinsames Essen organisieren, also gemeinsam ein gesundes Frühstück in Klassen, Obst- und Gemüsetage durchführen, Wasserstadt Softricks an Aktionen starten, gesunde Snackalternativen ausprobieren das Angebot des Schulkiosken Bezug auf ein gesunderes Ernährungsangebot überprüfen und dann anpassen Trinkflaschen im Unterricht erlauben, einen Wasserspender installieren.

00:13:35: Es gibt ganz vielfältige Möglichkeiten.

00:13:37: Schülerinnen erleben dass gesunde Ernährung lecker einfach und alltagstauglich sein kann.

00:13:43: Und dann können Schulen die Themen Ernährungsbewegungen Suchtprävention ganz praktisch im Unterrecht bearbeiten und SchülerInnen aktiv einbinden.

00:13:53: Zwischen zwölf und sechzehn Jahren entscheiden Jugendliche zunehmend selbst Was sie essen, Gewoneinwerden werden dort ganz langfristig geprägt.

00:14:02: Das Verhalten des Einzelnen beeinflusst Gleichalträge ganz stark und Schulen können deshalb in dieser Phase ganz entscheidend dazu beitragen, gesunde Ernährungsgewohnheiten zu fördern.

00:14:14: Noch mal so Thema Trinken im Unterricht vor allem Leitungswasser.

00:14:18: Warum ist das genauso wichtig?

00:14:20: Ausreichend Leitungshasser zutrinken und insgesamt zu trinken ist für Schülerinnen und alle Menschen wichtig.

00:14:27: Schon leichter Flüchtigkeitsmangel kann Konzentration, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden deutlich beeinträchtigen.

00:14:35: Und ausreichend Wasser verbessert Konzentationen und Leistungen für Schülerinnen.

00:14:41: Damit ist die unmittelbare Voraussetzung für Lernerfolg.

00:14:45: Wasser ist einfach, günstig und gesund!

00:14:49: Auch Bewegung spielt eine Rolle.

00:14:51: Welche Möglichkeiten gibt es mehr Bewegungen in den Schulalltag zu bringen?

00:14:56: Mehr Bewegung im Schulalltag ist ein ganz zentraler Bestandteil der gesunden Schulen im Höhlenkreis.

00:15:02: Wichtig sind hier zum Beispiel kurze Bewegungsübungen im Unterricht und in Arbeitsgruppen aktive Pausen, verbessert auch alles Konzentration, Fitnesswohlbefinden, Schulen können unseren Projektborsteinen des Kreis Sportbundes nutzen und natürlich die Möglichkeit, die Verhältnisse zu prüfen.

00:15:21: Zum Beispiel den Schulhof anzupassen hinsichtlich der Gestaltung von mehr aktiven Bewegungsmöglichkeiten für Schülerinnen.

00:15:29: Ein weiterer Punkt ist die Suchtprävention – wie wird dieses Thema im Rahmen des Projekts behandelt?

00:15:37: Die Suchtprävention ist zentraler Bestand, weil gerade zwischen zwölf und sechzehn häufig erste Erfahrungen mit riskanten Verhaltensweisen entstehen.

00:15:45: Etwa bei Alkohol, Nikotin, Cannabis, Medienkosum, Energydrinks.

00:15:51: Ziel ist es deshalb fühlt es frühzeitig zu stärken statt später zu reagieren.

00:15:57: Im Projekt geht es nicht nur um die Information zu Alkohol und Rauchen und anderen Drogen, sondern vor allem um Stärkung der persönlichen Kompetenzen.

00:16:06: Also zum Beispiel das Selbstbewusstsein stärken, Nein-Sagen lernen, Umgang mit Gruppendruck, Stressbewältigung, Konfliktlösung – also diese Punkte sind wichtig!

00:16:17: Und diese Kompetenz helfen Jugendliche Risikositation besser einschätzen und besser bewältigen zu können.

00:16:24: Unsere Fachstelle für Suchtprävention bei der Drogenberatung bietet interessierten Fachkräften, Lehrkräften und Sozialarbeiterinnen der gesunden Schulen auch Fortbildung an.

00:16:36: Schwerpunkte sind hier spezielle Methodenkoffer die zum Beispiel für Unterrichtseinheiten oder Gesundheitstage genutzt werden können.

00:16:45: Das ist der Methodenkoffer Alkohol Der Methodencoffer Cannabis exzessive Online-Nutzung.

00:16:56: Unsere Schule hat das Gütesiegel Gesundeschule im Mühlenkreis erhalten, was bedeutet dieses Siegel eigentlich genau?

00:17:05: Das Gütesiegel gesunde Schulen im Müllenkreis bedeutet die Schule verankert das Thema Gesundheit im Schulalltag.

00:17:13: Das Siegelt ist eine Auszeichnung für Schulen in unserem Kreisgebiet, die sich ganz besonders stark für die Gesundheit ihrer Schülerinnen einsetzen.

00:17:21: Was muss einer Schule tun um dieses Gütesiegel zu bekommen.

00:17:27: Um das Gütesiegelschulen im Müllkreis zu bekommen, reicht es nicht einfach ein paar Aktionen zu machen.

00:17:33: Eine Schule muss zeigen dass Gesundheitsförderung systematisch und dauerhaft im Schulalltag verankert ist.

00:17:40: Gab es bei unserer Schule etwas was ihnen besonders positiv aufgefallen ist?

00:17:44: Das Ratskommunizium Mindest hat im Schuljahr, Jahr zwei-tausend vierzehn, zweitausend fünfzehnt dabei.

00:17:50: Besonders positiv fällt mir auf das Engagement eurer Schulleitung Cordula Küppers und Michael Konnraths für das Projekt die aktive Beteiligung auch der SchülerInnen in Kooperation mit einbeteiligten Lehrkräften im Rahmen unserer unserer jährlichen Auszeichnungsveranstaltungen.

00:18:08: Hier haben schon viele Schülerinnen des Ratsgymnasiums eigene Beiträge präsentiert, zum Beispiel Tanzaufführungen Präsentationen eines Videofilms zu den gesunden Schulen und Bewegungsschulen.

00:18:21: Bewegungsangebote, wie zum Beispiel die der Bewegungsgruppe Balkorobics.

00:18:25: Also all das was umgesetzt wird in der Schule.

00:18:28: Das zeigt dass Ratsgymnasium macht nicht nur im Hintergrund Projekte sondern bezieht Schülerinnen aktiv ein und lässt die Ergebnisse präsentieren.

00:18:38: Gesundheit ist hier so wie ich das einschätze Teil des gesamten Schullebens.

00:18:43: als Ganztagsschule bietet das Ratsgymnasium dann auch viele Möglichkeiten an für regelmäßige Bewegung, regelmäßigen Mahlzeiten zusätzliche Projekte und Arbeitsgruppen.

00:18:55: Das ist ganz wichtig weil so Gesundheitsförderung kontinuierlich stattfinden kann und nicht nur im Unterricht passiert.

00:19:04: Dann gibt es einen breit breites Engagement über Gesundheit hinaus im Ratsgymnasium.

00:19:11: Das Rats-Gymnasium ist Modellschule für kulturelle Bildung, es gibt gute Bewegungsmöglichkeiten und viele Kooperationen mit externen Partnern zeigt, dass die Schule insgesamt ein sehr aktives Schulkonzept hat und genau solche Schulen mit einem aktiven Schulkonzept setzen Gesundheitsprojekte besonders konsequent um.

00:19:44: Wenn Schulen gesundheitsernst nehmen und dauerhaft fördern lassen sich bei Schülerinnen oft klare Veränderungen beobachten?

00:19:51: und zwar nicht nur körperlich, sondern auch mental und sozial.

00:19:54: Zu beobachten sind eine bessere Konzentration, Lernleistung, stabilere psychische Gesundheit mehr Bewegungen, besseres Körpergefühl gesünderes Verhalten im Alltag.

00:20:04: viele nehmen diese Gemurneiten mit nach Hause.

00:20:08: ein besseres Soziales miteinander mehr Motivation und Schulzufriedenheit sind auch daraus erklärbare Veränderungen.

00:20:19: Was wünschen Sie sich für die Zukunft der gesunden Schulen in unserer Region?

00:20:24: Wichtig ist, dass das Angebot der gesunde Schulen im Mühlenkreis aber auch die Angebote weiterer Präventionsaktivitäten bestehen bleiben und eine finanzielle Förderung bestehen bleibt.

00:20:37: Ich wünsche mir auch zukünftig aktive Schulen und engagierte Personen, die hinter unserem Projekt stehen.

00:20:44: Gerade in schwierigen Zeiten, die wir gerade alle durchleben und Präventionsangebote wie zum Beispiel der Hautkrebsprävention öffentlich infrage gestellt werden ist dies für mich erstmal der wichtigste Wunsch.

00:20:58: Wenn Sie Schülerinnen und Schülern nur ein Tipp für einen gesünderen Schulalltag geben dürfen, welcher wäre das?

00:21:06: Ja wenn ich mich wirklich auf einen einzigen Tipp festlegen müsste dann wäre der Wirkungsvollste Tipp, beweg dich regelmäßig auch in kleinen Pausen.

00:21:17: Warum genau das?

00:21:18: Bewegung kann gleich mehrere Effekte auf einmal, bessere Konzentration im Unterricht, weniger Stress, besseres Stimmung.

00:21:25: Wer zum Beispiel joggt, kann gleichzeitig coole Musik hören.

00:21:29: Bewegung bedeutet mehr körperliche Fitness oft sogar besseren Schlaf.

00:21:34: und das Beste wenn sich regelmässig bewegt ernährt sich auch meistens gesünder.

00:21:39: Dankeschön!

00:21:40: Vielen Dank!

00:21:41: Das

00:21:44: war's auch schon wieder mit unserer Folge.

00:21:46: Um nichts weiteres zu verpassen, schaut doch gerne mal auf Instagram vorbei unter ratsunterstrich-schulgeflüster.

00:21:52: Ciao!

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